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Alpine Systems vernetzt

Technische Klarstellungen und Definitionen

Präzise Abgrenzungen zu Leistungsumfang, Haftung und Auslegung unserer industriellen Systeme – für eine eindeutige Vertragsgrundlage.

Was gilt als „hohe Förderleistung“?

Unter „hoher Förderleistung“ versteht Alpine Systems einen kontinuierlichen Materialdurchsatz von mindestens 500 Tonnen pro Stunde auf einer standardisierten Referenzstrecke von 100 Metern bei einer Bandbreite von 1.200 mm. Abweichungen durch Korngröße, Schüttdichte oder Steigungswinkel werden im Einzelfall technisch spezifiziert und vertraglich festgehalten. Ohne schriftliche Definition gilt der branchenübliche Mittelwert für vergleichbare Anlagen in der Schwerindustrie.

Ab wann spricht Alpine Systems von „Wartungsintervall“?

Ein „Wartungsintervall“ beginnt mit der ersten Inbetriebnahme der Anlage und bemisst sich entweder in Betriebsstunden (Maschinenlaufzeit) oder in kumuliertem Materialdurchsatz (Tonnen), je nachdem, welcher Wert früher erreicht wird. Die Intervalle werden im Wartungsplan pro Komponente (Antrieb, Lager, Band, Sensorik) separat ausgewiesen. Stillstandszeiten durch Fremdeinwirkung oder höhere Gewalt verlängern das Intervall nicht automatisch.

Welche Stoffe fallen unter „Schüttgut“?

Als „Schüttgut“ gelten körnige, granulare oder stückige Feststoffe mit einer Korngröße bis 150 mm und einer Schüttdichte zwischen 0,5 und 2,8 t/m³. Dazu zählen unter anderem Erze, Kalkstein, Kies, Sand, Zementklinker und Kohle. Ausgeschlossen sind faserige, klebende, stark staubende oder chemisch aggressive Materialien, sofern nicht explizit in der Angebotszeichnung aufgeführt. Die Einstufung erfolgt nach DIN EN 14973.

Was bedeutet „automatisierte Logistik“ im Vertragskontext?

„Automatisierte Logistik“ umfasst die sensor- und steuerungsgeführte Bewegung von Materialien zwischen definierten Übergabepunkten ohne manuelle Eingriffe während des Regelbetriebs. Nicht enthalten sind die manuelle Beladung von Aufgabebunkern, die Nachjustierung von Weichen und die Beseitigung von Störungen, die eine Sichtkontrolle erfordern. Die Automatisierung bezieht sich ausschließlich auf die von Alpine Systems gelieferten Komponenten; Fremdschnittstellen werden nur nach separater Vereinbarung integriert.

Wie wird die „Verfügbarkeit“ einer Anlage gemessen?

Die „Verfügbarkeit“ wird als Verhältnis der tatsächlichen Betriebsstunden zur maximal möglichen Betriebszeit (8760 Stunden pro Jahr) definiert, abzüglich planmäßiger Wartungsfenster und vereinbarter Stillstände. Ungeplante Ausfälle durch Verschleißteile (z. B. Tragrollen, Dichtungen) werden ab dem dritten identischen Schadensfall innerhalb von zwölf Monaten als Verfügbarkeitsminderung gewertet. Die Messung erfolgt über das integrierte SCADA-System; abweichende Messmethoden bedürfen der schriftlichen Zustimmung.

Kontakt & Standort

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